
CloudEnerChain ist am 1. März 2026 gestartet. Das Kick-off-Treffen am 10. und 11. März 2026 in Aachen markierte den gemeinsamen Auftakt für den Verbund aus Forschung, Industrie und Netzpraxis.
Im Mittelpunkt stand die Frage, wie sich digitale Anwendungen im Stromnetz so gestalten lassen, dass Interoperabilität, Sicherheit und praktischer Nutzen von Anfang an zusammen gedacht werden. CloudEnerChain betrachtet dafür die gesamte Kette von der Sekundärtechnik über Stations- und Netz-IT bis zur Integrationsschicht, zum Monitoring und zum Netzleitsystem.
Gemeinsamer Startpunkt für den Verbund
Beim Treffen wurden die zentralen Ziele des Projekts gemeinsam geschärft: digitale Komponenten sollen verlässlich zusammenarbeiten können, Informationen sollen über Systemgrenzen hinweg nachvollziehbar bleiben und neue Anwendungen sollen sich in bestehende Betriebsumgebungen sinnvoll einfügen.
Fraunhofer FIT bringt die Perspektive auf digitale Energie, Monitoring und Demonstrationsumgebungen ein. Die Hochschule Bremen arbeitet an Sicherheitskonzepten, Vertrauensmodellen und Simulation. PSI Software SE fokussiert die Integration in Netzleitsysteme und betriebsnahe Anwendungen. Digimondo steuert Erfahrung mit IoT-Plattformen, Integrationsschichten und offenen Informationsmodellen bei. Mit SWO Netz, Schleswig-Holstein Netz und Rhebo fließen zusätzlich die Sicht des Netzbetriebs, Anwendungsnähe und OT-Sicherheitskompetenz in das Vorhaben ein.
Worum es nun geht
Mit dem Kick-off ist die fachliche Zusammenarbeit des Konsortiums gestartet. In den kommenden Monaten bündelt CloudEnerChain Anforderungen, Schnittstellen und Demonstrationspfade für die nächsten Projektschritte.